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Kloster Nydala

Das Kloster Nydala gehört zu den ältesten Schwedens. Mönche des Zisterzienserordens gründeten das Kloster im Jahr 1143. In Nydala wollten sie wirken, den Glauben verbreiten und arbeiten. Das ehemalige Grenzgebiet war dünn besiedelt und bot gute Voraussetzungen für Landwirtschaft und Ackerbau. Im Jahr 1164 gründeten Mönche aus Nydala dann das Kloster Roma auf Gotland.

Französische Vorbilder standen beim Bau Pate: Rundbögen und runde Fenster sieht man auch heute noch. Dagegen fehlt die Mauer, welche ursprünglich das Klostergelände einfasste. An dieser lag auch die Torkapelle, in der die Mönche gemeinsam mit den Einwohnern der umligenden Orte Gottesdienste abhalten und beten konnten.

Nach der Reformation, im Jahr 1521, ereilte das Kloster der Schicksalsschlag: Plünderung. Kristian II,der bereits in Stockholm ein verheerendes Blutbad angerichtet hatte, fiel mit seinen Truppen auf das Klostergelände ein. Nach drei Jahren wagten sich die Mönche ins Kloster zurück. Aber schon 1529 setzte Gustav Vasa diesem ein Ende. 1568 schließlich brannten dänische Truppen das Kloster, einst größter Landeigentümer Smålands, nieder. Die Ruinen sind bis heute erhalten.

In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde das Klostergeländevon der gemeinde für verschiedene Zwecke genutzt. Gemeinsam mit derkatholischen Kriche entstand die Vision von der Rückkehr derZistersienser. Am 6. Jnu 2008 war es soweit: nach 479 Jahren kehrten Zistersiensermönche nach Nydala zurück! So lebt das Kloster heute die Tradition der Zisterseinser fort.

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© JR 2009. Unterstützt vom Deutsch-Schwedischen Wörterbuch und den Sponsoren.